Vom 28.02-03.03.2018 fand die DHB-Sichtung des weiblichen Jahrgangs 2004 am Olympiastützpunkt in Heidelberg statt.

2019 03 05 DHB Sichtung w04Insgesamt nahmen 10 Landesverbände (Baden, Südbaden, Württemberg, Mittelrhein, Niederrhein, Bayern, Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen) bei der Sichtung der Gruppe Süd teil. Neben den koordinativen und athletischen Tests, standen auch Grundübungen und Grundspiele mit unterschiedlichen Vorgaben der Abwehr- und Angriffsformationen an, um die technischen Fertigkeiten zu überprüfen. Neben diesen spezifischen Aufgaben wurde ein Handballturnier in zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften durchgeführt.

Los ging es für das Team von Steffen Piffkowski, Melanie Köhler und Katharina Fiala mit der sportmotorischen Testung (Achterlauf, 20m Sprint, Standweitsprung, Counter Movement Jump, Präzisionswurf, Bodenturnen und einen Torhütertest). Am Nachmittag ging es mit den ersten Grundübungen weiter. Damit wurde der erste Tag abgeschlossen.

Am zweiten Tag starteten die Teams mit Grundspielen gegen andere Verbände, im 4gegen4 im Mittelsektor in der 6:0 Abwehr und 5:6 in der 3:2:1 Abwehrformation. In den weiteren Grundübungen und Grundspielen am Samstagmorgen, zeigten die Mädchen ihre Kooperationsfähigkeiten in verschiedenen Situationen. In das Turnier startete man gegen Niederrhein und Hessen mit jeweils einer knappen Niederlage. Dadurch wurde der nächste Tag beendet.

Weiter ging es im Turnier mit einem Sieg gegen unseren Nachbarn aus Württemberg. Im letzten Vorrundenspiel bestätigte unsere Mädchen eine Leistungssteigerung am zweiten Turniertag und besiegten auch das Team aus Saarland. Leider wurde das Spiel aufgrund einer Verletzung einer unserer Spielerinnen nach Absprache mit beiden Teams und mit den DHB-Sichtern beendet. Durch die bis zu diesem Spielzeitpunkt erbrachte Leistung endete das Spiel mit einem Sieg für unsere Mannschaft.

Somit spielten wir am Sonntag um den 5. Platz gegen Südbaden. Bei diesem Spiel mussten wir auf zwei verletzte Spielerinnen vom Vortag verzichten. Darüber hinaus fehlten zwei weitere Spielerinnen, die aufgrund von hohem Fieber nach Hause geschickt werden mussten. Diese Verluste kompensierten unsere Mädchen nur in der ersten Halbzeit. Aus verständlichen Gründen, verließen unsere Spielerinnen in der zweiten Hälfte die Kräfte, wodurch sich das Team Südbaden mit einem Sieg den 5. Platz sicherte.

Bei dem Auswertungsgespräch zeichneten die DHB-Sichter um den DHB-Talentcoach Carsten Klavehn unsere Spielerinnen Michele Roth, Amelie Kurek und Julia Böhler als besonders auffällige Spielerinnen in unserem Team aus.

Mit dieser Veranstaltung endete die Förderung im Team Baden. Ab sofort nominierte der leitende Landestrainer von Handball Baden-Württemberg Nico Kiener, nach Absprache mit seinen Kollegen aus den Landesverbänden, die Spielerinnen, welche sich im Team Baden-Württemberg auf den Deutschland Cup 2020 vorbereiten werden.

Wir möchten uns bei unseren Spielrinnen und deren Eltern für den vierjährigen Einsatz im Team Baden herzlich bedanken. Wir wünschen ihnen auf dem weiteren Weg alles Gute.

Wir möchten uns auch bei beiden verantwortlichen Trainer des Teams Steffen Piffkowski und Melanie Köhler für den jahrelangen Einsatz und die erfolgreiche Arbeit mit diversen Auswahlteams Badens herzlich bedanken. Sie verlassen uns momentan, aber wie es öfter gilt – „sag niemals nie“.  Wir hoffen, dass wir von ihren Kompetenz, nach einer Pause, auch künftig profitieren können.

Für das Team Baden spielten:

Bock Marlen, Böhler Julia, Buhmann Vanessa, Knapp Anna und Slomski Ronja (alle TSV Birkenau), Roth Michelle und Schweinoch Lilly (beide Kurpfalz Bären), Klasema Magalie (TB Pforzheim), Kurek Amelie (HG Neuenbürg/TG88 Pforzheim), Adelmann Johanna (HG Königshofen), Arslan Sila (TSG Wiesloch), Engeln Melissa (TV Neuthard), Mechler Julia (SG Nussloch)                                                                                       BHV-Redaktion

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