2018 KreisarbeitstagDer Arbeitstag des Handballkreises Neckar-Odenwald-Tauber fand in Buchen statt. Der Vorsitzende Bernhard Spitznagel begrüßte auch die neue BHV-Geschäftsführerin Ramona Müller. In seinen Bericht informierte Spitznagel über die geplanten Strukturreform. Obwohl die Vereine mehrheitlich eine Zwei-plus-Vier-Lösung als gut erachteten, zögen einige Verbandsverantwortliche eher eine reine zweier Lösung in Betracht. Bei dieser Variante würde nur noch zwei Vertreter der Vereine dem Präsidium des BHV angehören. Er wolle dies nicht unterstützen, da hier die Gefahr bestehe, dass man den Kontakt zur Basis verliere und Verhältnisse bekomme wie sie zur Zeit im HVW bestünden. Auch gelte noch zu klären, wie nach der Reform der Spieltrieb mit Heilbronn sich gestalte.

Hier solle das Ziel sein, dass die bestehende Kooperation auf alle Vereine ausgedehnt werde, die in Heilbronn spielten. Da aber noch einige Fragen zu klären seien wie etwa Jugend, Recht, Spieltechnik oder Personal, würden sich die Krise zu einer Klausurtagung treffen, um die Probleme einer Zusammenlegung zu beraten und nach Lösungen zu suchen. Ob das Vorhaben aber bis zum Verbandstag am 1, Juni 2019 in Dossenheim schon zur Abstimmung vorgelegt werden, könne laut Spitznagel nicht prognostiziert werden.Anzeige Weiter Informierte er, dass der Kreisvorstand beschlossen habe, dass die Meldegelder für die Runde 2018/19 ausgesetzt würden, um die Rücklagen auf das einmal beschlossene Niveau wieder zurückzuführen. Auch finde der Kreispokal der Frauen wieder statt, da mit Mosbach bei Männern und Frauen eine weitere Mannschaft hinzugekommen sei. Im Jugendbereich sei das beherrschende Thema die Einführung der D-Jugend-Landesliga, die gegen erheblichen Widerstand umgesetzt worden sei. Es seien die Bedenken ausgeklammert worden, dass Spieler schon bei der D-Jugend einen Vereinswechsel vollzögen. Hier habe es Bedenken gegeben, dass dann die kleinen Vereine Spieler verlieren und die Spielfähigkeit darunter leiten könnte. Kreisjugendsprecherin Ann-Christin Holzmann stellte das Projekt Beachhandball-Turnier vor und würde es begrüßen, wenn sich noch ein paar Helfer fänden. Manuela Frank informierte über Jugendförderung. Die Kreisauswahl sei jetzt auf 14 Spieler reduziert worden und bereite sich intensiv auf die bevorstehende BHV-Sichtung vor. Im Rahmen eines Tageslehrgangs am 7. Juli in Königshofen werde man sich der C-Jugend der DJK Rimpar stellen. Peter Spitznagel informierte über das Schiedsrichterwesen. In Anwesenheit der BHV-Geschäftsführerin verwies er auf die Problematik, die durch den gemeinsamen Spieltrieb hinsichtlich der Referee-Sollbestimmungen bestünde. Es bedürfe einer Klärung, sonst sehe er sich nicht im Stande, die geforderten Gespanne an den HBV melden zu können. Es seit schwer vermittelbar, Referees in den BHV zu entsenden, die dann bei der Sollbrechung in Heilbronn keine Berücksichtigung fänden. Manuela Frank stellte den Kassenbericht vor, der diesmal ein erhebliches Plus ausweist. Der Bericht der Kassenprüfer ergab, dass die Kasse einwandfrei geführt wurde.

In der Aussprache zu den Berichten wurde die Thematik neue Datenschutzverordnung hingewiesen. Hierzu hat der BHV in den letzten Tagen Infomaterial an die Vereine versandt, teilte die BHV-Geschäftsführerin mit. Sie wies aber nochmals darauf hin, dass die Verantwortung bei jedem Verein liege. Auch die Frage wurde gestellt, wie mit einem Fahrverbot umgegangen wird, wenn Vereine und Schiedsrichter ihren privatem Autos Hallen nicht mehr anfahren könnten. Die Problemstellung wurde mitgenommen und den Rechtsgremien zur Klärung vorgelegt. Im Anschluss ehrte Bernhard Spitznagel die Aufsteiger und Staffelsieger mit einem Ball und nahm im Anschluss die Pokalauslosung vor.

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