Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen für Spiele in den Frauen-, Männer- und Jugendligen des Handballkreis Neckar Odenwald Tauber in der Hallenhandball-Spielsaison 2017/2018

INHALTSVERZEICHNIS:

Teil A – Allgemeingültig
       I. Allgemeines

  1. Satzungen, Ordnungen und Regeln
  2. Kommunikation
  3. Teilnahmeerklärung

    II. Spieltechnische Bestimmungen
  4. Sporthallen / Wettkampfbereich
  5. Einhalten der Hausordnung
  6. Hallensprecher
  7. Öffentliche Zeitmessanlage
  8. Schiedsrichter, Zeitnehmer, Sekretäre, Schiedsrichterbeobachter
  9. Spielkleidung
  10. Spieldurchführung, Absetzung, Verlegung, Nichtaustragung von Spielen
  11. Ordnungs-, Sanitätsdienst und Wischdienst
  12. Ergebnismeldung ohne Einsatz von Spielbericht Online

Teil C – Kreis-Spielbetrieb
       I.  Zusätzliche allgemeine Regelungen für den Spielbetrieb auf Kreisebene.

  1. Erhalt der Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen
  2. Kommunikation

    II. Organisatorische und rechtliche Abwicklung des Spielbetriebs.

  3. Wettkampfbereich/ Sporthallen
  4. Rechtswesen
  5. Spielberichte/ Spielausweise

    III. Spielklasseneinteilung
  1. Allgemeines
  2. Spielklassen Männer/ Frauen
  3. Spielkklassen Jugend
    20.1.       männliche Jugend D
    20.2.       männliche Jugend E

         IV. Meisterschaften, Aufstieg

  1. Modalitäten bei Punktgleichheit 
  2. Entscheidungsspiele
  3. Kreismeister
  4. Aufstiegsregelungen (Frauen, Männer)

        V.  Pokalrunde

  1. Pokalbestimmungen Männer
  2. Kreispokal Männer
  3. BHV Pokal D Jugend

    VI.  Finanzielle Regelung

  28.  Meldegelder

       VII.  Besondere Spielform Jugend E und D
 
29.  Meisterschaftsrunde

       VIII.  Schlussbestimmungen
 
30. Ergänzungen und Korrekturer
  31  Allgemeingültigkeit / Ausnahmen

  1.  Hinweis
  2.  Verstöße
  3.  Inkrafttreten

Abkürzungsverzeichnis:

BHV               =          Badischer Handball-Verband
DHB               =          Deutscher Handballbund
SpO               =          Spielordnung
RO                 =          Rechtsordnung
SR                 =          Schiedsrichter
Z/S                 =          Zeitnehmer/Sekretär
BWOL            =          Baden-Württemberg-Oberliga.

Teil A – Allgemeingültig

I.     Allgemeines

 1.  Satzungen, Ordnungen und Regeln

Die Meisterschaftsspiele werden nach den jeweils geltenden Bestimmungen in Satzung und Ordnungen des DHB, Satzung und Zusatzbestimmungen des BHV und den Internationalen Handballregeln in der jeweils gültigen Fassung des DHB ausgetragen, die für alle teilnehmenden Vereine gleichermaßen verbindlich sind. Im Spielbericht eingetragene Mannschaftsoffizielle unterliegen den Bestimmungen der SpO und RO des DHB bzw. BHV und diesen Durchführungsbestimmungen. Ist einer dieser Mannschaftsoffiziellen nicht Mitglied eines Handball spielenden Vereins, haftet bei etwaigen Verstößen der Verein, der ihn eingesetzt hat.

Links: DHB: Satzungen und Ordnungen
BHV: www.badischer-hv.de à „Verband“ à „Satzung & Ordnungen

 2. Kommunikation

Der Versand von offiziellen Informationen und Bescheiden erfolgt gemäß § 40 Ziffer 2 der Satzung des BHV ausschließlich elektronisch per E-Mail. Bei den dem BHV gemeldete E-Mail-Adressen ist sicherzustellen, dass im Falle von Abwesenheiten die Kenntnisnahme gewährleistet ist.

 3. Teilnahmeerklärung

Für die Teilnahme am Spielbetrieb der Badenliga, Verbandsliga und Landesliga der Frauen und Männer ist eine rechtsverbindliche Teilnahmeerklärung (Meldebogen) zum 15. April des vorangegangenen Spieljahres Voraussetzung.

 II. Spieltechnische Bestimmungen

 4. Sporthallen / Wettkampfbereich

  • Spiele dürfen nur in zugelassenen Hallen durchgeführt werden. Für die Zulassung der Hallen im BHV Spielbetrieb ist der Vizepräsident Spieltechnik zuständig; für den Kreis Spielbetrieb der jeweilige Stellvertretende Vorsitzende Spieltechnik.
  • Für die ordnungsgemäße Anmietung der Sporthallen sind die Heimvereine verantwortlich.

 5. Einhalten der Hausordnung

  • Die Hausordnung der Sporthallen ist von den beteiligten Vereinen genauestens zu beachten. Bei Verstößen können gemäß § 4 Ziffer 13 RO BHV Geldbußen in Höhe von  
    € 50,00 bis € 500,00 verhängt werden.
  • Haftmittelbenutzung

Bezüglich der Verwendung von Haftmitteln wird auf § 7 SpO BHV verwiesen. Dieser lautet wie folgt:
§ 7 Verbot der Benutzung von Haftmittel

  1. Die Verwendung von den Hallenbereichen verunreinigenden Haftmitteln aller Art (insbesondere Harz) ist bei allen Spielen, die vom BHV oder seinen Untergliederungen geleitet werden, verboten, es sei denn, die Eigentümer der Hallen haben die Verwendung von Haftmitteln ausdrücklich genehmigt. Diese Genehmigung ist jeweils bis zum 01.07. eines Jahres der Geschäftsstelle vorzulegen.
  2. Die von Schiedsrichtern, der Spielaufsicht oder von sonstigen vom BHV oder seinen Untergliederungen beauftragten Personen festgestellten Verstöße sind gem. § 4 Ziffer 14 der Zusatzbestimmungen des BHV zur Rechtsordnung des DHB zu ahnden.

Die Vereine müssen in harzfreien Hallen auch harzfreie Bälle beim Warmmachen verwenden.

Nach § 4 Ziffer 14 der Zusatzbestimmung des BHV zur RO des DHB wird bei Verstößen gegen das Haftmittelverbot folgendermaßen verfahren:

Verstoß gegen das Haftmittelverbot nach § 7 der Zusatzbestimmungen des BHV zur SpO DHB (zivilrechtliche Ansprüche bleiben hiervon unberührt):

€ 200,00; bei jedem weiteren Verstoß verdoppelt sich die zuletzt ausgesprochene Geldbuße bis zu
€ 1.600,00;    nachfolgende Verstöße werden mit € 1.600,00 geahndet.

  • Die im SpielplanOnline sowie in der BHV-Hallenliste (BHV-Websiteà Spielbetrieb) angegeben Haftmittelnutzung ist nur für die Spiele des in der BHV-Hallenliste eingetragenen Heim-Vereins gültig.

Sollten Vereine Ihre Heimspiele in einer Halle austragen, für die diese nicht als Heimverein in der BHV-Hallenliste hinterlegt sind, so gilt für diese Spiele absolutes Haftmittelverbot.

  • Die Verwendung von sog. „VUVUZEELAS“ und deren Modifikationen sind verboten. Dies gilt auch für sämtliche elektrisch oder elektronisch verstärkte Lärminstrumente. Die Heimvereine achten auf die Einhaltung.

 6. Hallensprecher

Der Hallensprecher hat sich nicht am Zeitnehmertisch oder im Auswechselraum aufzuhalten. Durchsagen sind auf sachliche Mitteilungen für die Beteiligten beschränkt und unsportliche Äußerungen oder unsportliches Verhalten sind dabei zu unterlassen.

Bei Zuwiderhandlungen werden Geldbußen in Höhe von € 50,00 bis € 500,00 verhängt (§ 4 Ziffer 25 RO BHV).

 7. Öffentliche Zeitmessanlage

Eine in der Halle montierte Zeitmessanlage (möglichst vorwärts laufend) ist zu benutzen, wenn dieselbe vom Zeitnehmertisch aus bedient werden kann.

Ist keine solche Anlage vorhanden, hat der Heimverein eine Tischstoppuhr von mindestens 21 cm Durchmesser oder einen vom DHB zugelassenen »Handball-Timer« zur Verfügung zu stellen.

 8. Schiedsrichter, Zeitnehmer, Sekretäre, Schiedsrichterbeobachter

  • Die Einteilung der Schiedsrichter erfolgt im BHV-Spielbetrieb durch den Vizepräsident Schiedsrichterwesen des BHV und im Kreis-Spielbetrieb durch den Stellvertretenden Vorsitzenden SR-Wesen des jeweiligen Kreises oder einer von diesen beauftragten Person. Einsprüche gegen SR-Ansetzungen sind unzulässig (§ 34 Abs. 1 Satz 2 RO DHB).
  • Die Kosten der SR sind nach dem Spiel vom Heimverein in der SR-Kabine auszuzahlen. Dies gilt auch in den Fällen, in denen ein Spiel abgebrochen oder nicht ausgetragen wird. Der Heimverein hat dem SR-Beobachter die notwendige Unterstützung zuteilwerden zu lassen.
  • Der Heimverein stellt einen Zeitnehmer, der Gastverein einen Sekretär als Gehilfen der SR. Hier sind nur vom BHV/Kreis nachweislich geschulte Personen oder geprüfte Schiedsrichter des BHV einzusetzen. Wird z. B. wegen eines Regelverstoßes eines nicht geschulten Z/S die Neuansetzung eines Spieles angeordnet, sind die entstehenden Kosten vom Verein zu tragen, der einen fehlbaren Z/S eingesetzt hat. Im Jugendbereich können geeignete Personen ab 14 Jahren (Schulung nicht zwingend) als Z/S eingesetzt werden. Als Nachweis der Schulung erhält der Z/S eine Lizenz mit einer Gültigkeit von 4 Jahren.
  • Der Heimverein ist dafür verantwortlich, dass die erforderlichen grünen Karten im DIN-A-5-Format zur Beantragung des Team-Time-Out und die entsprechenden Vorrichtungen zum Aufstellen (z. B. Holzstandfüße) rechtzeitig vor Spielbeginn am Zeitnehmertisch zur Verfügung stehen.

 9. Spielkleidung

Der Heimverein ist verpflichtet, mit der im Mannschaftsdatenverzeichnis der Spielleitenden Stellen genannten Spielkleidung anzutreten. Nachträgliche Änderungen der Trikotfarben sind deshalb unverzüglich der Spielleitenden Stelle zur Änderung des Verzeichnisses mitzuteilen. Die Torhüter einer Mannschaft müssen die gleiche Trikotfarbe haben. Gleichfarbige »Leibchen« sind zulässig. Bei gleicher oder verwechselbarer Spielkleidung ist der Gastverein verpflichtet, die Spielkleidung zu wechseln. Ob die Spielkleidung zu wechseln ist, bestimmen die SR.

 10. Spieldurchführung, Absetzung, Verlegung, Nichtaustragung von Spielen

  • Die angesetzte Anwurfzeit ist einzuhalten. Treten Gastmannschaft oder SR nicht pünktlich an, ist eine Wartezeit von mindestens 15 Minuten Bei der Heimmannschaft entfällt diese Wartezeit.
  • Ist verspätetes Eintreffen absehbar, sind alle verfügbaren Möglichkeiten auszuschöpfen, diese Information den am Spielort anwesenden Mannschaften bzw. SR zu verschaffen. Ist bei Ausbleiben der SR die Wartezeit von 15 Minuten verstrichen, ist zwingend nach § 77 SpO DHB zu verfahren, d. h., beide Mannschaften müssen sich auf einen anwesenden neutralen Schiedsrichter einigen. Falls mehrere neutrale Schiedsrichter anwesend sind, entscheidet bei Nichteinigung das Los. Die Trainer der beteiligten Mannschaften gelten nicht als neutrale Schiedsrichter. Ist kein neutraler Schiedsrichter zur Stelle, können sich die beiden Mannschaften auf Schiedsrichter einigen, die einem der am Spiel beteiligten Vereine angehören oder auf eine Person einigen, die einem Verein im Bereich des DHB angehört. Es empfiehlt sich, mit der zuständigen Spielleitenden Stelle telefonisch Kontakt aufzunehmen. In unteren Spielklassen – dies sind die Spielklassen unterhalb der Badenligen der Männer und Frauen (§ 1 Ziffer 3 der SpO BHV) – müssen sich die Mannschaften auf einen anwesenden geprüften Schiedsrichter einigen. Das Ergebnis der Einigung bzw. des Losentscheids ist vor Beginn des Spiels schriftlich auf dem Spielbericht zu bestätigen.

Ein Jugendspiel ist in jedem Fall durchzuführen.

  • Über Spielabsetzungen und Spielverlegungen entscheidet die zuständige Spielleitende Stelle.
  • Die Meisterschaftsspiele sollten im Erwachsenenbereich samstags nicht vor 17.00 Uhr und sonntags nicht vor 11.00 Uhr angesetzt werden. Im Jugendbereich samstags nicht vor 15.00 Uhr (Jugend-Landesligen sowie die Altersklasse Jugend C 13.00 Uhr) und sonntags nicht vor 11.00 Uhr. Ausnahmen sind zulässig

Spätester Spielbeginn an Sonn- und Feiertagen ist um 18.00 Uhr.

Am Totensonntag, dem 26.11.2017, gilt bis 13.00 Uhr ein absolutes Sportverbot.
Anträge auf Spielverlegung sind per Formblatt oder per E-Mail zu stellen. Spielverlegungsanträge mit Zustimmung des jeweiligen Gegners, die bis spätestens 5 Tage vor dem Spiel (Tag des Spieles zählt dabei mit) vorliegen d.h. mittwochs für Spiele am Sonntag und dienstags für Spiele am Samstag, werden umgesetzt. Später eingehende Spielverlegungen werden nicht mehr durchgeführt, d.h. das Spiel bleibt angesetzt und wird ausgetragen. Wird das nicht verlegte Spiel von der beantragenden Mannschaft bis spätestens Donnerstagabend (für Spiele am Samstag) bzw. Freitagabend (für Spiele am Sonntag) abgesagt, erfolgt die Information der SR und des Gegners durch die Staffelleiter.

  • Für Spielverlegungen gemäß § 82 SpO DHB ist eine Zustimmung des Gegners nicht erforderlich.
  • Finden Meisterschaftsspiele wochentags statt (montags bis donnerstags) trägt der Antragsteller den Wochentagszuschlag.
  • Bei Terminschwierigkeiten können von den Spielleitenden Stellen Meisterschaftsspiele auch an Wochentagen angesetzt werden. Spiele an Wochentagen dürfen frühestens um 18.45 Uhr angesetzt werden, Spiele der Altersklasse Jugend C und jünger nach Absprache mit Gegner und zuständigem SR-Einteiler auch früher.
  • Abgesetzte bzw. verlegte Meisterschaftsspiele sind innerhalb von drei Wochen nach dem ursprünglichen Termin auszutragen. Ausnahmen hiervon sind in begründeten Fällen in Absprache mit der Spielleitenden Stelle zulässig.
  • Zeitlich verlegte Spiele sind spätestens vor dem vorletzten Spieltag durchzuführen.
  • Bei problematischen Straßenverhältnissen (Glatteis, Straßensperren, usw.) haben die Vereine und die SR sofort nach Bekanntwerden alle Anstrengungen zu unternehmen, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spielort zu gelangen. Es sollte immer eine Rücksprache mit der Spielleitenden Stelle erfolgen.

 11. Ordnungs-, Sanitätsdienst und Wischdienst

  • Der Heimverein stellt bei allen Spielen einen für den Sanitätsdienst Verantwortlichen. Fehlt im Falle einer Verletzung eine solche Person, so wird gemäß § 4 Ziffer 6 RO BHV eine Geldbuße verhängt.
  • Der Heimverein ist verpflichtet, einen ausreichenden Ordnungsdienst zu stellen. Bei Verstößen werden gemäß § 25 (1) Ziffer 8 RO DHB Geldbußen verhängt.
  • Vom Heimverein ist ein Wischdienst zu stellen, der auf Anforderung der Schiedsrichter aktiv wird.

 12. Ergebnismeldung ohne Einsatz von Spielbericht Online

Die Ergebnismeldung erfolgt, für alle Spiele ohne Einsatz des SpielberichtOnline (SbO), über die App ErgebnisseOnline. Diese Meldung hat unmittelbar, spätestens zehn Minuten nach Spielende, durch den Heimverein zu erfolgen.

Die Ergebnismeldung ist Pflicht. Bei Nichtmeldung oder verspäteter Meldung (später als zwei Stunden nach Spielbeginn) wird je fehlendem Spielergebnis gemäß § 25 (1) Ziffer 10 RO DHB eine Geldbuße in Höhe von € 25,00 verhängt.

Teil C – Kreis-Spielbetrieb

Besondere Durchführungsbestimmungen für den  Spielbetrieb des Handballkreises

Neckar-Odenwald-Tauber

I. Zusätzliche allgemeine Regelungen für den Spielbetrieb auf

  Kreisebene

 13. Erhalt der Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen

Kreis-Spielbetrieb:
Am Spielbetrieb des Kreis-Spielbetriebs teilnehmende Vereine haben den Empfang der Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen durch den Abteilungsleiter zu bestätigen. Diese Bestätigung gilt gleichzeitig als Anerkennung von Austragungsform und Austragungsbedingungen und ist bis zum 03.09. des Spieljahres an die Kreisvorsitzenden zurückzugeben. Geht die Bestätigung nicht oder verspätetet ein, wird eine Geldbuße gemäß § 4 Ziffer 9 RO der Zusatzbestimmungen des BHV zur RO DHB verhängt.

  14. Kommunikation

Der Versand von offiziellen Informationen und Bescheiden erfolgt im Allgemeinen elektronisch per E-Mail. Dazu hat jeder am Spielbetrieb teilnehmende Verein im Rahmen des Meldebogens außer einer offiziellen Postanschrift auch eine offizielle E-Mail-Adresse anzugeben.

II. Organisatorische und rechtliche Abwicklung des Spielbetriebs

   15. Wettkampfbereich/ Sporthallen

  • Die Spielfläche soll 30 Minuten (Jugend 15 Minuten) vor Spielbeginn beiden Mannschaften uneingeschränkt zum Einspielen zur Verfügung stehen. Jeder Mannschaft steht eine Hallenhälfte zu.
  • Den SR sind 15 Minuten vor Spielbeginn ein separater und verschließbarer Umkleideraum mit Sitz- und Schreibmöglichkeit zu stellen. Ansprechpartner sind die jeweiligen Heimvereine.
  • Geschäftsstelle/Vorsitzender des Handballkreises

        Vorsitzender: Bernhard Spitznagel; Tannenweg 12; 97947 Grünsfeld-Hausen
        Tel: 09346 / 928565
        Mobil: 0160 96283372
       Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  16. Rechtswesen

  • In Streitfragen, die den Spielbetrieb, das Schiedsrichterwesen und die Durchführung des Handballspielbetriebs betreffen, sowie über Einsprüche gegen die Wertung von Spielen, über Anträge, über Bestrafungen und über Rechtsbehelfe gegen die Entscheidungen der Verwaltungsinstanzen bzw. der Spielleitenden Stellen ist das Kreissportgericht in erster Instanz zuständig. Das gleiche gilt für die Ahndung von Verstößen gegen die Grundregeln des sportlichen Verhaltens.

    Vorsitz. Kreissportgericht: Ortrud Paul; Sonnenplatz 1; 97941 Tauberbischofsheim
    Tel. privat: 09341 1563; Tel. gesch.; 09341 3316; Fax: (09341) 13161
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

17. Spielberichte/ Spielausweise

  • In allen HK Ligen (Männer, Frauen und Jugend) wird für die Abwicklung des Spielbetriebs der elektronische Spielbericht (SbO) verbindlich eingesetzt. Dessen Handhabung wird in einer detaillierten Anweisung unter https://www.handball4all.de/ beschrieben (Produkte/Handbücher).

Der Heimverein stellt sicher, dass Sekretär und Zeitnehmer 45 Minuten vor Spielbeginn die notwendige Hardware einschließlich zugehöriger Datenverbindung sowie die aktuellen Spielberichtsdaten zur Verfügung stehen. Für die Richtigkeit der Angaben bezüglich der Spieler und Mannschaftsoffiziellen sind ausschließlich die jeweiligen Mannschaftsverantwortlichen zuständig.

Die Unterschrift unter den elektronischen Spielbericht hat durch je einen Offiziellen der beiden beteiligten Mannschaften in Anwesenheit der Schiedsrichter durch Eingabe der entsprechenden PIN bis spätestens 15 Minuten nach Spielende zu erfolgen. Im Falle etwaiger Einsprüche ist von der Heimmannschaft zusätzlich ein von der Spielleitende Stelle dafür vorgesehenes Formular zur Verfügung zu stellen, auf welchem der Einspruchsgrund festzuhalten ist, und welches von den Offiziellen beider Mannschaften und beiden Schiedsrichtern zu unterzeichnen ist. Dieses Formular ist von den Schiedsrichtern in einer Ausfertigung an die Spielleitende Stelle zu übersenden.

Durch ordnungsgemäßen Einsatz des elektronischen Spielberichts kann die Ergebnismeldung entfallen. Die korrekte Übertragung des Endergebnisses ist vom Heimverein zu überprüfen und im Bedarfsfall per App Ergebnis Online nach zu melden.

  • Für alle Spieler, die in Spielbericht Online aus der Passdatenbank hochgeladen worden sind, erübrigt sich das Vorlegen der Spielausweise. Für alle anderen Spieler sind sie im Rahmen der technischen Besprechung vorzulegen. Zur Sicherheit (bei Ausfall Spielbericht Online (SbO)) sind die Pässe mitzuführen.
  • Für Falls der elektronische Spielbericht aus technischen Gründen nicht verwendet werden kann, gilt: Es ist ein Spielberichtsbogen des BHV in Papierform zu verwenden. Die Spielernamen sind nach den Trikotnummern aufsteigend in die entsprechenden Spalten des Spielberichts einzutragen. Das Original dieses Spielberichts erhält die Spielleitende Stelle, je eine Durchschrift geht an das Schiedsrichtergespann und die beteiligten Vereine. Die Ergebnismeldung muss mittels der App Ergebnis Online erfolgen.
  • Fehlende Spielausweise entsprechend 4.2 ziehen gemäß § 25 (1) Ziffer 11 RO DHB eine Geldbuße nach sich. Bei fehlenden Spielausweisen ist nach § 81 (3) Satz 3 SpO DHB zu verfahren, d. h. diese auf Aufforderung Spielleitenden Stelle vom Verein innerhalb von fünf Tagen, gerechnet vom Tag nach dem betreffenden Spieltag, der Spielleitenden Stelle vorzulegen. Dies kann durch Zusendung per Post mit Freiumschlag für die Rücksendung erfolgen, auch die Zusendung einer gut lesbaren Kopie des Spielausweises oder deren Übermittlung per Fax oder E-Mail ist ausreichend. Kommt ein Verein dieser Verpflichtung nicht nach, wird gegen diesen gemäß § 25 (1) Ziffer 12 a RO DHB eine Geldbuße verhängt

   III. Spielklasseneinteilung

  18. Allgemeines

  • Der Handballkreis nimmt mit allen Mannschaften ab der C Jugend auf der Grundlage der Kooperationsvereinbarung zwischen dem BHV und dem HVW am Spielbetrieb des Bezirkes 1 Heilbronn-Franken des HVW teil.
  • Am Spielbetrieb des Bezirkes Heilbronn-Franken dürfen auch die E- und D-Jugendmannschaften des Handballkreises teilnehmen, die sich für die Bezirksliga qualifiziert haben, ebenso die Mannschaften, für die der Handballkreis keinen Spielbetrieb anbieten kann.
  • Für die Mannschaften, die am Spielbetrieb des Bezirkes Heilbronn-Franken teilnehmen, gelten die Durchführungsbestimmungen des HVW und des Bezirkes Heilbronn-Franken. Hiervon ausgenommen sind die Regelungen für die Spielbeiträge / Meldegelder.

   19. Spielklassen Männer

              Kreispokal

    20. Spielkklassen Jugend
           20.1.    männliche Jugend D                 

             Kreisliga

        20.2.    männliche Jugend E

            Kreisliga

  IV. Meisterschaften, Aufstieg

    21. Modalitäten bei Punktgleichheit

Bei dem vom Handballkreis geleiteten Spielbetrieb entscheidet über die Platzierung bei Punktgleichheit die Regelung des direkten Vergleiches gemäß § 43 Abs. 1 und 2 SpO DHB.

    22. Entscheidungsspiele

Entscheidungsspielen werden gemäß § 44 Ziffern 1 bis 3 SpO DHB ausgetragen. In begründeten Fällen kann ein Entscheidungsspiel in neutraler Sporthalle ausgetragen werden. Die Entscheidung trifft die Spielleitende Stelle.

   23. Kreismeister

Kreismeister der Jugend D und E männlich sind die Staffelsieger der Kreisligen.

   24. Aufstiegsregelungen (Frauen, Männer)

Zum Direkten Aufstieg in die Landesliga Nord des BHV, als Vertreter des Handballkreises, ist der Erst- oder zweitplatzierte der höchsten Spielklasse des Bezirkes Heilbronn-Franken berechtigt.

Bei einem Mehraufstieg bis Erreichung der Regelmannschaftszahl der Landesliga Nord des BHV kann die nächstplatzierte badische Mannschaft der höchsten Spielklasse des Bezirkes Heilbronn-Franken als zusätzlichen Teilnehmer zur Aufstiegsrunde gemeldet werden.

   V. Pokalrunde

   25. Pokalbestimmungen Männer

Der Kreispokal Männer wird in Turnierform ausgespielt. Der Kreispokalsieger vertritt den Handballkreis im BHV Pokalwettbewerb

  • Eine Teilnahmepflicht am Kreispokalwettbewerb besteht für:
  1. alle Vereine/Spielgemeinschaften, die mit einer oder mehr
    Männermannschaften am Spielbetrieb des HK im Bezirk teilnehmen und zwar mit mindestens einer Männermannschaft ab Runde 1
  2. alle Vereine/Spielgemeinschaften die am Spielbetrieb des BHV mit ihren Verbandsliga/ Badenliga Mannschaften zum Finale Four.
  • Die Schiedsrichterkosten des Pokalwettbewerbs des Quali Four Männer, werden den teilnehmenden Vereinen zu gleichen Teilen auferlegt. Der ausrichtenden Heimvereine tritt mit den Schiedsrichterkosten in Vorlage und rechnen am Ende der Hallenrunde mit dem Handballkreis ab.
  • Die Schiedsrichterkosten des Pokalwettbewerbs des Finale Four Männer werden von den Einnahmen der Eintrittsgelder beglichen. Bei einem Minus werden diese den teilnehmenden Vereinen zu gleichen Teilen auferlegt. Der ausrichtenden Heimvereine tritt mit den Schiedsrichterkosten in Vorlage und rechnen am Ende der Hallenrunde mit dem Handballkreis ab.
  • Für die Saison 2017/2018 gelten folgende Eintrittspreisempfehlungen:

Pokal Finale Four mindestens Erwachsene € 4,00 Ermäßigte € 3,50

  • Die Kreispokalspiele der Männer werden durch neutrale Schiedsrichter geleitet. Die Schiedsrichtereinteilung obliegt dem
    Kreisschiedsrichtereinteiler, der diese an geeignete Personen delegieren kann.
  • Sollten es bei den Pokalspiele des Handballkreis SPO nicht zum möglich sein, ist ein einfacher Spielberichtsbogen je Spiel auszufüllen und innerhalb von drei Werktagen an die Spielleidende Stelle zu versenden.
  • Die Ergebnisse sind dann nach dem Spieltag an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu versenden.

   26. Kreispokal Männer

  • 1. Pokalrunde am 10.09.2017 in Walldürn statt.

    Die Pokalrunde wird als Turnier ausgetragen. Der Sieger der ersten Pokalrunde Qualifiziert sich für das Finale Four und hat Heimrecht.

  • 2. Pokalrunde Finale Four 06/07.01.2017/18

    Die 2. Pokalrunde wird als Finale Four ausgetragen. Der TV Hardheim (Badenliga), HSG Dittigheim/TBB, (Verbandsliga), HG Königshofen/Sa (Verbandsliga) sind für das Finale Four gesetzt. Der Sieger der 1. Pokalrunde qualifiziert sich ebenfalls für das Finale Four und hat dabei das Heimrecht. Sollte der Sieger der 1 Pokalrunde das Heimrecht nicht wahrnehmen können, so geht das Heimrecht an den nächst gezogen Verein über. 

  27. BHV Pokal D Jugend

  • Für den BHV Pokal D Jugend qualifiziert sich die Mannschaft die nach den 11.03.2018 die Tabelle des Handballkreises anführt.
    BHV Pokal Termin: 24.03.2018    

 VI. Finanzielle Regelung

  28. Meldegelder

  • Für die Teilnahme am Spielbetrieb im Rahmen der Kooperationsvereinbarung und unter eigener Leitung erhebt der Handballkreis nachfolgende   Meldegelder:
  • Frauen-, Männermannschaften                                                                                                  200,00 €
  • Jugendmannschaften                                                                                                                   50,00 €
  • Pokal                                                                                                                                             35,00 €

VII. Besondere Spielform Jugend E und D

  29. Meisterschaftsrunde

  • In den Spielen der Altersklasse Jugend E und D wird die Meisterschaft durch Hin- und Rückrunde ausgetragen. Es wird nach der besonderen Wettkampfstruktur des Handballkreises gespielt, die als Anlage 1 diesen Durchführungsbestimmungen beigefügt ist und damit Bestandteil der Durch-führungsbestimmungen ist. Bei der Jugend E werden die Tore auf eine Höhe   von 1,60 Meter verkleinert.
  • 55 der DHB SpO findet für E- Jugendspieler/innen keine Anwendung bei Mitwirkung in einer Mannschaft des Vereins, die im Bezirk an Spieltagen (4+1) spielt und einer anderen Mannschaft des Vereins, die im Handballkreis nach der besonderen Wettkampfstruktur 6+1 spielt.
  • Zum Nachweis einer Spielberechtigung in der Altersklasse Jugend E ist es ausreichend, dass der Spieler/die Spielerin auf einer von dem Vorsitzenden des Handballkreises genehmigten Listen aufgeführt ist. Ein Spielausweis wird hierdurch ersetzt. Die Spielerliste muss folgende Daten enthalten:
  1. Antragstellender Verein
  2. Name, Vorname und Geburtsdatum des Spielers
  3. Anschrift des Spielers
  4. Vereinsunterschrift

Die Spielerliste kann jederzeit ergänzt werden. Ein Spieler kann nur für einen Verein auf einer Spielerliste eingetragen sein. Die Spielberechtigung gilt erst dann als erteilt, wenn die Spielerliste beim Vorsitzenden des Handballkreises eingegangen und durch Erklärung gegenüber dem Verein genehmigt worden ist.

  • Bei den Meisterschaftsspielen der Jugend E- und D stellt jeweils der Heimverein einen geprüften Schiedsrichter.

  VIII. Schlussbestimmungen

  30. Ergänzungen und Korrekturen

Der Kreisvorstand kann notwendige Ergänzungen und Korrekturen dieser Ausschreibung und Durchführungsbestimmungen vornehmen.

  31. Allgemeingültigkeit / Ausnahmen

Soweit die besonderen Durchführungsbestimmungen des Handballkreises in Teil C keine gesonderten Regelungen enthalten, gelten die Bestimmungen des Teil A. Entsprechend der Ermächtigung findet keine technische Besprechung vor den Spielen im Handballkreis nicht statt.

  32. Hinweis

Auf die Gebührenpflicht bei Spielverlegungen wird unter Bezugnahme auf die Gebührenordnung des BHV Ziff. 12.1 und 12.2 hingewiesen

  33. Verstöße

Verstöße gegen die Durchführungsbestimmungen und deren Bestandteile sind Ordnungswidrigkeiten und werden gemäß RO DHB/BHV geahndet, insbesondere gilt dies für bestehende Haftmittelverbote. Die Vereine haben hieraus resultierende zivilrechtliche Folgen zu tragen.

  34. Inkrafttreten

Diese Durchführungsbestimmungen und deren Bestandteile treten zum 06.09.2017 in Kraft, wenn nicht in einzelnen Punkten andere Fristen genannt sind.

Grünfeld-Hausen im August 2017
Bernhard Spitznagel
Vorsitzender Handballkreis Neckar-Odenwald-Tauber

 

Spiele und Termine

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